Seleccionar página

Ein EPC-Projekt führt zu einer schlüsselfertigen Einrichtung. Der EPC-Auftragnehmer leitet die Arbeit der Projekteinrichtung. In Ermangelung gegenteiliger ausdrücklicher Bedingungen ist es wahrscheinlich, dass ein Handelsunternehmer, dessen Baupaket ein Konstruktionselement enthält, eine stillschweigende Verpflichtung hat, dass das Baupaket für seinen Zweck geeignet ist. Aus Sicht des Handelsunternehmers ist es daher wichtig, dass ein ausdrücklicher Begriff enthalten ist, der besagt, dass der Auftragnehmer, soweit er ein Design durchführt, die angemessene Fähigkeit und Sorgfalt andenmäßig erbringt, die von einem entsprechend qualifizierten professionellen Designer zu erwarten ist. Im Sommer 2019 gaben die SNC-Lavalin Group, Inc., Die Fluor Corporation und Granite Construction Inc. hohe Quartalsverluste infolge von Projekten mit alternativen Lieferungen zu Megapreisen bekannt und erklärten, dass diese Verluste sie zwingen würden, ihre Geschäftsstrategien zu ändern. Die SNC-Lavalin-Gruppe wird nicht mehr für schlüsselfertige Bauprojekte mit Pauschalbetrag bieten und das Unternehmen umstrukturieren. Der Rückzug wurde in einem Am2. Juli 2019 Video auf der Website des Unternehmens veröffentlicht angekündigt, wo Interim CEO Ian Edwards erklärte, dass Festpreisverträge sind die «Ursache … Leistungsprobleme», fügte er hinzu: «Ich denke, das aktuelle Modell in unserer Branche ist kaputt.» EPC und Design-Build Delivery existieren seit Jahrzehnten als Mainstream-Liefermethoden. In beiden Fällen hat der Partner eine Anlaufstelle.

In beiden Fällen ist das Unternehmen für das Design verantwortlich, und der Auftragnehmer geht mehr Risiko ein als eine herkömmliche Lieferung von Design-Bid-Builds. Einige wesentliche Unterschiede unterscheiden jedoch beides: Der kurze Zeitrahmen erhöht die Bedeutung des Entwurfs, der Informationen und der Referenzdokumente, die Eigentümer in ihre Aufforderungen aufnehmen. Design-Build-Teams haben keine Zeit, alle in diesen Dokumenten enthaltenen Details zu überprüfen, bevor sie ihr Gebot abgeben. Nach den Grundsätzen der gerechten Risikoallokation sollten die sich daraus ergebenden Entwurfsbauverträge so konzipiert werden, dass die Eigentümer am besten in der Lage sind, den bereits bestehenden Zustand ihres Standorts und die Einzelheiten des konzeptionellen Entwurfs und der Spezifikationen zu kennen, die vor der Veröffentlichung ihrer Aufforderungen erstellt wurden. Die Konstruktionsbauverträge sollten daher Preis- und/oder Terminentlastungen für Fehler in diesen Dokumenten bieten. Viele Design-Build-Verträge stellen jedoch das Gegenteil bereit und verbieten ausdrücklich das Vertrauen des Design-Build-Teams. Design-Build wird manchmal mit dem «Master Builder»-Ansatz verglichen, einer der ältesten Formen des Bauverfahrens. Im Vergleich zum Design-Build mit der traditionellen Beschaffungsmethode stellten die Autoren des Design-build Contracting Handbook fest: «Aus historischer Sicht ist der so genannte traditionelle Ansatz eigentlich ein sehr neuer Begriff, der erst etwa 150 Jahre in Gebrauch ist.