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BODENHEIMER HERZBERG vertritt regelmäßig Investoren, Arbeitgeber, Auftragnehmer und andere Akteure in deutschen baurechtlichen Fällen, sowohl in nicht strittigen Angelegenheiten als auch in Streitigkeiten. Der Anspruch auf Ausführung der Arbeiten (bis zur Übernahme) und der Zahlungsanspruch unterliegen einer Verjährungsfrist von drei Jahren bis zum Ende eines Kalenderjahres. Im Falle eines Leistungsanspruchs beginnt die Verjährungsfrist, wenn der Auftragnehmer zur Ausführung der Arbeiten verpflichtet ist, dies aber nicht tut (oder die Arbeiten stoppt, ohne dazu berechtigt zu sein). Die Verjährungsfrist für Zahlungsansprüche beginnt mit Fälligkeit der Zahlung. Der Aufsichtsvertrag zwischen arbeitgeberund aufsichtist einerseits und der Bauvertrag zwischen Arbeitgeber und Auftragnehmer andererseits sind getrennte rechtliche Vereinbarungen. Eine Vertragspartei einer der beiden Vereinbarungen hat in der Regel keinen Rechtsbehelf gegen eine Partei der anderen Vereinbarung, auch wenn ein Verstoß dieser Vertragspartei gegen die andere Vereinbarung Auswirkungen hat. Es ist jedoch möglich, einen direkten Regress zuzulassen, z. B. durch die Vereinbarung, dass der Vertrag einem Dritten zugute kommt (z. B. dem Auftragnehmer im Falle des Aufsichtsvertrags oder der Aufsicht im Falle des Bauvertrags). c) «höhere Gewalt oder andere Umstände, die außerhalb des Kontrollesdes des Auftragnehmers liegen». «(1) Haben sich die Umstände, die zum Grundlage eines Vertrages geworden sind, seit Vertragsabschluss erheblich geändert und hätten die Parteien den Vertrag nicht oder mit unterschiedlichem Inhalt nicht abgeschlossen, wenn sie diese Änderung vorhergesehen hätten, so kann eine Anpassung des Vertrages insoweit verlangt werden, dass unter Berücksichtigung aller Umstände des konkreten Falles, insbesondere der vertraglichen oder gesetzlichen Risikoverteilung, von einer der Parteien vernünftigerweise nicht erwartet werden kann, dass sie den Vertrag ohne Änderung aufrechterhält.

[…] Der Städtebauplan B.E. 2518(1975) und die dazugehörigen Ministerialverordnungen sind die spezifischen Quellen für städtebauliche und nutzungsrechtlich e.v.a. Das National Environmental Quality Act B.E. 2535(1992) und die dazugehörigen Ministerialverordnungen sind die spezifischen Quellen von Gesetzen über Umweltqualitäts- und Umweltverträglichkeitsprüfungen. Folglich ist es auch notwendig, dass diese Gesetze von Entwicklern und Auftragnehmern berücksichtigt werden, bevor die Entwicklung eines Projekts geplant wird. Obwohl es dazu keine gesetzliche Verpflichtung gibt, führen fast alle Bauunternehmen eine Haftpflichtversicherung. Öffentliche Aufträge und die meisten Aufträge des privaten Sektors verlangen vom Auftragnehmer, eine ausreichende (Bau-)Unternehmenshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Während die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches automatisch gelten, muss die Anwendung des VOB/B ausdrücklich als integraler Bestandteil des Vertrags zwischen den Parteien vereinbart werden. Ein einfacher Vertrag mit bürgerlichem Gesetzbuch wird jedoch nur selten für komplexe Bauprojekte verwendet.